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Blog commentarius
Unsere Kundenzeitschrift

10 Jahre Mitglied im BVI!

Wie die Zeit vergeht! Nun sind wir schon über 10 Jahre Mitglied in unserem Berufsverband BVI. Lesen Sie selbst, welche Vorteile der BVI bringt: https://bvi-verwalter.de/verband/ueber-uns/

 

Deutschland, du Digitalisierungswüste.

Letzte Woche haben wir alle unsere Lieferanten angeschrieben und darum gebeten, Rechnungen zukünftig nur noch per E-Mail zuzusenden. Ausgenommen sind Handwerker, mit denen wir über unser Auftragsportal SERVICECASE arbeiten. Weit über die Hälfte der angeschriebenen Firmen werden die Rechnungen nicht per E-Mail versenden.

Hier sind einige der Begründungen: „unsere Kammer schreibt Papierrechnungen vor“,“unsere EDV kann das nicht leisten“,“sie können die Rechnung in einem Webportal abholen“,“machen wir nicht“,“bringt nur Ärger…Wir bitten Sie sich nach einem anderen Unternehmen umzusehen“ usw.

Digitalisierung geht anders!

BGH: Für Fehler von Handwerkern haftet nicht die WEG.

Handwerker, Bauleiter oder Architekten, die der Verwalter zur Durchführung einer beschlossenen Sanierung im Namen der Wohnungseigentümergemeinschaft beauftragt, sind im Verhältnis zu den einzelnen Wohnungseigentümern nicht Erfüllungsgehilfen des Verbandes im Sinne von § 278 Abs. 1 BGB. Somit hat der Verband deren Verschulden nicht zu vertreten.

Für Schäden, die solche Auftragnehmer schuldhaft am Sondereigentum verursachen, haftet regelmäßig nicht die Wohnungseigentümergemeinschaft, sondern der Schädiger aufgrund der Verletzung von Pflichten aus seinem Vertrag mit der Wohnungseigentümergemeinschaft, der Schutzwirkung zugunsten der einzelnen Wohnungseigentümer hat. Der Verwalter muss einen geschädigten Wohnungseigentümer bei der Durchsetzung seiner Ansprüche jedenfalls insoweit unterstützen, als er ihm alle erforderlichen Informationen zukommen lassen muss.

Für die Rechtslage vor der WEG-Reform hatte der BGH die Auffassung vertreten, dass beauftragte Handwerker Erfüllungsgehilfen der Eigentümer seien, so dass die Eigentümer für Fehler von Werkunternehmern, die zu Schäden am Sondereigentum führten, gemäß § 278 BGB einzustehen hatten. Diese Rechtsprechung könne aber nach der aktuellen Rechtslage nicht fortgeschrieben werden.

(BGH, Urteil v. 8.6.2018, V ZR 125/17)

Audits erfolgreich bestanden!

Am 13./16.07.2018 haben wir im 11. Jahr das Überwachungsaudit vom TÜV bestanden und damit die Wirksamkeit unseres Qualitätsmanagementsystems bestätigt. Ebenso erfolgreich war das zeitgleich stattgefundene Audit für das Umweltmanagementsystem. Beide Systeme entsprechen jetzt außerdem dem aktuellen Stand DIN ISO 9001:2015 sowie 14001:2015.
Der Prüfer lobte erneut die durchgängige und routinierte Handhabung durch unsere Mitarbeiter sowie die gelungene Anpassung an die Digitalisierung der Arbeitsvorgänge. Ein besonderer Dank gilt daher allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die die Systeme täglich anwenden.

Bewerbermangel nun auch bei Beiratswahlen.

Wer kennt Sie noch? Die Zeiten, in denen Beiratskandidaten Wahlkampf betreiben, Mitbewerber verleumden, auf geheime Wahl bestehen, den Verwalter austricksen, Miteigentümer falsch informieren und so weiter, um an das begehrte Amt zu kommen? Schließlich darf man sich am Ende auf den Briefbogen „MdB“ drucken (=Mitglied des Beirates) und denken, dem Verwalter Weisungen erteilen zu dürfen!
 
Ja, solche WEGs hatten wir auch schon einmal, aber das ist sehr lange her, und entweder hat man sich voneinander getrennt, oder es sind inzwischen neue Zeiten angebrochen.
 
Heutzutage finden sich in den WEGs kaum noch Kandidaten für die ehrenamtliche Beiratstätigkeit. Und wenn, dann werden Sie sofort gewählt. Manchmal ist nicht einmal mehr eine Vorstellung erforderlich. Aber: Bewerbermangel ist nicht gleich Fachkräftemangel, denn:
 
Unsere Beiräte leisten sehr gute Arbeit für ihre WEGs und als Unterstützung für unsere Tätigkeit.

WEG: Kein Kontakt- und Betretungsverbot durch Beschluss.

Für einen Beschluss, der das Betreten anderer (vermieteter) Wohnungen in einer Wohnungseigentumsanlage von der Zustimmung des jeweiligen Eigentümers abhängig macht, fehlt den Wohnungseigentümern die Beschlusskompetenz.

(Quelle: haufe.de; LG Frankfurt/Main, Urteil v. 17.5.2018, 2-13 S 31/16)