Herzlich Willkommen bei Dick Immobilien

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Unsere Kundenzeitschrift

E-Mail-Kommunikation wird immer beliebter…

Wir bieten unseren Wohnungseigentümergemeinschaften an, auf Papierversand zu verzichten, und per E-Mail zu kommunizieren.

Einladungen, Abrechnungen, Protokolle etc. werden dabei im .pdf-Format an die Eigentümer versendet.

Voraussetzungen sind ein allstimmiger Beschluss sowie Eigentümer mit jeweils eigener E-Mail-Adresse. Die Eigentümer profitieren am niedrigeren Verwaltungsaufwand mit einem Nachlass auf die vereinbarte Vergütung.

Bereits mehrere Eigentümergemeinschaften haben sich für das Angebot entschieden. Dieses Instrument unterstreicht unseren Vorsprung als moderner Qualitätsverwalter.

Fragen? Gerne helfen wir Ihnen weiter!
Rufen Sie uns an: DICK Immobilienmanagement e.K. – Ihre Hausverwaltung in Berlin (Tel.: 030 / 443 51 92 0) und Rostock (Tel.: 0381 / 203 58 0)

Tagesordnungspunkte sammeln.

Die jährlichen Eigentümerversammlungen stehen wieder an. In diesem Zusammenhang haben wir eine Bitte an alle Eigentümer, die Wünsche zur Tagesordnung einbringen möchten:
Tagesordnungspunkte können das ganze Jahr über gemeldet werden und werden von uns für die jeweils nächste Eigentümerversammlung gesammelt. Ein Nachmelden erst nach Erhalt der Einladung ist wenig sinnvoll, weil dann meist die Einladungsfrist verstrichen ist und die Punkte nicht mehr berücksichtigt werden können.

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Wie meine Frau sich einen Beamten denkt.

Wie meine Frau sich einen Beamten denkt
»Wie meine Frau sich einen Beamten denkt
1. Ein Beamter lebt lange.
2. Solange er lebt, hat er ein auskömmliches Gehalt.
3. Ist er krank, so wird er vertreten. Je öfter, desto besser.
4. Badereisen sind garantiert.
5. Der Dispositionsfond ist unerschöpflich und wird nur von der Güte seines Verwalters übertroffen.
6. Arbeit Schimäre.
7. Dienststunden werden gehalten oder nicht gehalten. Werden sie gehalten, so wechselt die Lektüre der National-Zeitung mit der Vossischen.
8. Fehler sind gleichgültig, solange nur nach außen hin die eigene und des Standes Unfehlbarkeit gewahrt bleibt.
9. Zum Ordensfest und zu Königsgeburtstag muss der Beamte gesund sein. (Weiße Binde.)
10. Erfüllt er dies, so verdoppelt der König die Witwenpension aus dem Schatullenfonds. Für die Töchter: Erziehungsgelder; für die Söhne: drei Kadettenstellen frei.« (Theodor Fontane)

Hintergrund: Ein Freund verschaffte 1876 Fontane einen Posten als Sekretär der Akademie der Künste, der nicht nur ein Beamtengehalt, sondern auch eine entsprechende Alterspension eintragen würde. Doch schon nach wenigen Monaten bittet Fontane um seine Entlassung, da er mit der Tätigkeit überhaupt nicht zurechtkommt – hätte er eine Stelle als Hausverwalter angenommen, wären ihm obige Verhaltensweisen nicht untergekommen.

(Bild: Theodor Fontane, 1883, Gemälde von Carl Breitbach)

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Willkommen im Club.

Christian Dick
In eigener Sache: Christian Dick hat sich am 25.11.2010 zum Chartered Surveyor qualifiziert und darf seit 15.12.2010 offiziell die Bezeichnung MRICS tragen. MRICS steht für „Professional Member of the Royal Institution of Chartered Surveyors“.

Die Prüfung fand in den Räumen der RICS in der Junghofstraße in Frankfurt am Main statt. Insgesamt gibt es derzeit etwas mehr als 1.000 Chartered Surveyors in
Deutschland.

Am 18.02.2011 fand die feierliche Übergabe des Diploms im Headquarter der RICS in London statt (Bericht folgt).

(Weitere Informationen zur RICS finden Sie hier:
RICS Deutschland)

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Prozesskostenhilfe und Insolvenz bei Wohnungseigentümergemeinschaften?

Zwei Kuriositäten zum WEG-Recht:

1) Einer Wohnungseigentümergemeinschaft kann Prozesskostenhilfe bewilligt werden

Will die WEG gegen eines ihrer Mitglieder Beitragsforderungen gerichtlich geltend machen, kann ihr Prozesskostenhilfe bewilligt werden. Diese Rechtsverfolgung liegt jedenfalls dann im allgemeinen Interesse, wenn weder die Gemeinschaft noch sämtliche (übrigen) Mitglieder die Kosten aufbringen können. (BGH, Beschluss vom 17.06.2009, V ZB 26/10)

Wenn kein Mitglied der WEG mehr die Kosten aufbringen kann, also alle Mitglieder zahlungsunfähig sind, dann liegt es nahe, dass wohl auch die WEG zahlungsunfähig ist, aber:

2) § 11 WEG: Unauflöslichkeit der Gemeinschaft. (3) Ein Insolvenzverfahren über das Verwaltungsvermögen der Gemeinschaft findet nicht statt.

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Codename „Spongebob“

Die Beseitigung von echtem Hausschwamm bedarf einer intensiven Begleitung durch die Hausverwaltung („Bauherrenvertretung“).

Nachdem wir zum Jahresende gerade zwei Instandsetzungen abgeschlossen hatten, stehen gleich Anfang 2011 drei neue Befunde zur Beseitigung an. Ursachen sind entweder Leitungswasserschäden oder eine unsachgemäße Modernisierung in den 90er-Jahren.
Anders als „Spongebob“ aus der gleichnamigen Zeichentrickserie, der überaus nett und hilfsbereit ist, gilt der Echte Hausschwamm als der gefährlichste Gebäudezerstörer (sieht man einmal von einem Brand ab).

In allen Fällen werden die Maßnahmen von einem Holzschutzsachverständigen begleitet und ausschließlich von besonders zuverlässigen und spezialisierten Handwerksbetrieben ausgeführt. Man kann sich das ganze Procedere vereinfacht vorstellen wie Karies entfernen beim Zahnarzt, nur in größeren Dimensionen.

Da bei Geschossdecken meist auch die Wohnungen darüber und darunter nicht oder nur eingeschränkt genutzt werden können, müssen zudem die Bewohner von uns angemessen betreut werden.

Übrigens: Die Verpflichtung zur umgehenden Beseitigung ergibt sich aus den Landesbauordnungen. In den meisten LBOs wird die Verpflichtung mit „Schutz gegen schädliche Einwirkungen“ beschrieben, z.B. § 13 BauO Bln oder § 13 LBauO MV). Meldepflichtig gegenüber der unteren Bauaufsichtsbehörde ist der Hausschwammbefall allerdings nur noch in Thüringen und Sachsen.

Der Echte Hausschwamm wurde 2004 von der Deutschen Gesellschaft für Mykologie zum Pilz des Jahres gewählt, um auf seine häufig unterschätzte wirtschaftliche Bedeutung hinzuweisen. Die Aufwendungen für die zurück liegenden Instandsetzungen lagen bei uns zwischen 5 – 100 Tsd.€.

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Auch im neuen Jahr legt der BGH gut los!

Vermieter darf Abrechnung auch korrigieren, wenn er Guthaben erstattet hat

Selbst wenn der Vermieter ein Guthaben aus der Betriebskostenabrechnung ausgezahlt hat, darf er die Abrechnung innerhalb der einjährigen Abrechnungsfrist auch zu Lasten des Mieters korrigieren. Dazu der BGH:
Der Vermieter von Wohnraum kann eine Betriebskostenabrechnung auch dann nachträglich – innerhalb der Abrechnungsfrist gemäß § 556 Abs. 3 Satz 2 und Satz 3 BGB – zu Lasten der Mieter korrigieren, wenn er das sich aus der ursprünglichen, fehlerhaften Abrechnung ergebende Guthaben vorbehaltlos dem Mietkonto gutgeschrieben hat.
Die Abrechnungs- und Einwendungsfristen des § 556 Abs. 3 BGB für Betriebskosten gewährleisten, dass die Parteien eines Wohnraummietverhältnisses nach überschaubarer Zeit Klarheit über ihre Verpflichtungen aus einem abgeschlossenen Abrechnungszeitraum erlangen. Deshalb rechtfertigt die bloße Zahlung des sich aus der Abrechnung ergebenden Guthabens noch nicht die Annahme eines Schuldanerkenntnisses, das den in der Abrechnung genannten Endbetrag verbindlich werden lässt.
(BGH, Urteil v. 12.1.2011, VIII ZR 296/09)

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BGH: Vermieter muss bei Mieterhöhung nicht jede Förderung angeben.

Es macht derzeit richtig Freude, die Entscheidungen des BGH zum Miet- und Wohnungseigentumsrecht zu verfolgen. Den diversen Spitzfindigkeiten der Mieter und deren juristischen Beratern wird Einhalt geboten:

Der Bundesgerichtshof (BGH) hat am 19.01.2011 entschieden, dass der Vermieter in einem Mieterhöhungsverlangen öffentliche Fördermittel, die nach dem vertraglichen Förderungszweck ausschließlich für Instandsetzungsmaßnahmen gewährt wurden, nicht angeben muss. Die Vermieterin hatte vom Mieter Zustimmung zu einer Mieterhöhung verlangt, ohne erhaltene Förderungsmittel anzugeben. Nach dem Förderungsvertrag waren die Förderungsmittel allerdings nur für die Instandsetzungsarbeiten bestimmt. Die Modernisierung sollte allein durch Eigenmittel des Vermieters finanziert werden. Der Mieter verweigerte die Zustimmung – zu Unrecht, wie die Karlsruher Richter befanden. Das Mieterhöhungsverlangen sei auch ohne die Angabe der Fördermittel wirksam. Denn angerechnet würden nur die Fördermittel für Modernisierungsmaßnahmen. Daher seien auch nur diese von der Angabepflicht umfasst (Az. VIII ZR 87/10).

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„Herr Kaiser“ zu Besuch in unserem Rostocker Büro.

Herr Kaiser

Diese Woche hat uns Herr Thomas Baum vom Versicherungsmakler Caninenberg&Schouten mit einer guten Nachricht im Gepäck besucht: Die Prämien für Gebäude- und Haftpflichtversicherungen bleiben aufgrund des bisherigen guten Schadenverlaufes für 2011 unverändert. Außerdem haben wir unseren Prozess „Versicherungsschäden“ gemeinsam analysiert und bei dieser Gelegenheit Optimierungen besprochen, die ab sofort wirksam werden. Damit ist es noch einfacher geworden, für unsere Kunden Schadenfälle abzuwickeln.

(P.S.: „Herr Kaiser“ war DIE Werbefigur der Hamburg-Mannheimer Versicherung, bis die ERGO Versicherungsgruppe Ende 2009 die Marke eingestellt hat)

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Studie zum Mietbetrug in Deutschland – auch ein Problem von professionellen Vermietern?

In der letzten Woche rief uns ein Eigentümer einer Eigentumswohnung an, der seine Wohnung alleine neu vermietet hat, und berichtete, dass der Mieter weder die erste Miete, noch die Kaution bezahlt habe. Wir fingen an zu recherchieren und stellten fest, dass der Mieter bereits 2009 die eidesstattliche Versicherung abgegeben hat.

Diesen Fall nehmen wir zum Anlass, über eine aktuelle Studie zu berichten:

Im Auftrag des BMVBS und des BMJ hat die Forschungsstelle für Immobilienrecht der Universität Bielefeld unter Leitung von Prof. Dr. Artz und Prof. Dr. Jacoby eine Studie zu dem Thema „Mieterschutz und Investitionsbereitschaft im Wohnungsbau – Mietausfälle durch so genannte „Mietnomaden“ erstellt. Der Endbericht wurde im Dezember 2010 vorgelegt.

Eine ausführliche Zusammenfassung der Studie finden Sie hier (Quelle: Haus&Grund): Zusammenfassung

Besonders interessant erscheint, dass von den beteiligten Verbänden alleine Haus & Grund Betroffene vermittelt hat. Daraus schließen wir, dass es sich bei Mietbetrug/Mietnomaden schwerpunktmäßig um ein Problem von privaten Vermietern handeln dürfte. Das deckt sich mit unseren eigenen jahrelangen Beobachtungen.

Gesetzgeberische Initiativen zur Eindämmung des Mietnomadentums sind zu begrüßen, aber den privaten Vermietern ist auch damit geholfen, ihre Bestände in professionelle Hände zu geben.

Möchten Sie Ihre Wohnung von uns vermieten lassen oder ein Angebot für eine komplette Mietverwaltung? Dann schreiben Sie uns: dick@dick-immobilien.de

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