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Blog commentarius
Unsere Kundenzeitschrift

BGH: Neues zur Hausgeldabrechnung…

Die Ankündigung freiwilliger Leistungen ändert Pflichtbestandteile nicht!

Die Jahresabrechnung der WEG muss keine Übersicht über die Abrechnungsergebnisse aller Wohnungen enthalten, ebensowenig eine Übersicht aller Hausgeldrückstände.

Selbst wenn der Verwalter solche Übersichten ankündigt, ohne sie zu liefern, macht dies die Abrechnung nicht anfechtbar. Denn dies sind und bleiben freiwillige Leistungen.

(BGH, Urteil v. 27.10.2017, V ZR 189/16)

Kundenzufriedenheit 2017.

Das Ergebnis unserer Kundenzufriedenheitsbefragung hat sich zum Vorjahr erneut kaum verändert: 41% stimmen unserer Arbeit voll zu, 45% stimmen zu. Insgesamt schneiden wir mit einer Note von 1,8 ab. 74% unserer Kunden empfehlen uns weiter.

Interessant ist auch die Wiederbestellungsdauer bei unseren Wohnungseigentümergemeinschaften: In diesem Jahr wurden 21 Bestellungen verlängert mit durchschnittlich 3,7 Jahren.

Darüber hinaus haben wir uns von 9 WEGs und einigen weiteren Aufträgen aus logistischen oder wirtschaftlichen Gründen zum Jahresende getrennt, um bei den verbleibenden Aufträgen unsere Qualität weiter zu verbessern.

Neues Bauvertragsrecht ab 01.01.2018.

Hier sind die Änderungen in Kurzform: Der Bauvertrag wird jetzt definiert: „Der Bauvertrag ist ein Vertrag über die Herstellung, die Wiederherstellung, die Beseitigung oder zum Umbau eines Bauwerks, einer Außenanlage oder eines Teils davon.“ Der Auftraggeber ist berechtigt, Änderungen zu verlangen und auch gegen den Willen des Bauunternehmers durchzusetzen. Zu diesem Zweck wird es eine Einstweilige Verfügung ohne Verfügungsgrund geben. Nimmt der Auftraggeber nicht ab, kann der Unternehmer die Zustandsfeststellung einseitig vornehmen. Der Werklohn wird nur fällig bei Vorlage einer prüffähigen Schlussrechnung. Bauverträge können nur in Schriftform gekündigt werden.

Bei Planerverträgen gilt bei Überwachungsfehlern nun der Vorrang der Nacherfüllung durch den Bauunternehmer. Erst nach Ablauf einer Mängelbeseitigungsfrist kann der Planer in die Haftung genommen werden.

Außerdem haften jetzt auch Lieferanten von Material. Ein Durchreichen an Vorlieferanten ist möglich.

Neu ist auch der Verbraucherbauvertrag „…zum Bau eines neuen Gebäudes oder zu erheblichen Umbaumaßnahmen an einem bestehenden Gebäude…“ Da diese Variante für WEGs interessant werden dürfte, werden wir hierzu noch einmal gesondert ausführlicher berichten.

Frohe Weihnachten!

Wir wünschen allen unseren Kunden, Geschäftspartnern und Freunden des Hauses ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Start in das neue Jahr! Sie alle haben auch in diesem Jahr wieder dazu beigetragen, dass wir uns und unsere Dienstleistungen für Sie weiter entwickeln konnten, hierfür herzlichen Dank.

Spenden statt Schenken!

Auch in diesem Jahr setzen wir unsere langjährige Tradition fort, dass wir keine Geschenke und Weihnachtspost an unsere Kunden und Geschäftspartner verschicken, sondern Geld für gute Zwecke spenden.

Und wir freuen uns, dass der Berg überflüssiger Karten und Präsente hier im Büro in diesem Jahr deutlich kleiner wird, weil auch unsere Lieferanten immer mehr diesem guten Beispiel folgen. Weiter so!

Unsere Spenden gehen in diesem Jahr an:

Kinderhaus Sonnenblume, Berlin: http://www.kinderhaus-sonnenblume.de

Schulzentrum Paul-Friedrich-Scheel, Rostock, Förderverein: http://test.scheel-hro.de/httpscheel-hro-de/ueber-uns/

Strom bleibt teuer, aber nicht bei uns!

In diesen Tagen lesen Sie in der Presse Artikel wie „Strom bleibt teuer im Jahr 2018„. Das gilt jedoch nicht für unsere Objekte.

Wir haben unsere erfolgreiche Zusammenarbeit mit EnviaM um zwei Jahre bis Ende 2019 verlängert. Damit erhalten unsere Objekte weiterhin umweltfreundlich produzierten Allgemeinstrom. Die weitere gute Nachricht: Der Preis ist etwas geringer als bisher. Wie gut die neuen Konditionen sind, erfahren unsere Kunden jederzeit gerne auf Anfrage.

Keine Verlängerung der Verjährung bei Mietende!

Der Vermieter kann die Verjährung seiner Ersatzansprüche wegen Schäden an der Mietsache nicht per Formularmietvertrag über die gesetzliche Frist von sechs Monaten ab Rückgabe hinaus verlängern. Die für die Schadensersatzansprüche der Vermieterin geltende sechsmonatige Verjährungsfrist des § 548 Abs. 1 BGB ist bindend.

(BGH, Urteil v. 8.11.2017, VIII ZR 13/17)